Wie die Medien zwecks Erzeugung von Propaganda verschiedene Themen absichtlich durcheinanderbringen

Viele Menschen verlassen sich auf die Medien, die wiederum, dieses Vertrauen geschickt ausnutzen. Hier haben wir es mit so einem Fall zu tun. In einem Artikel von Welt/N24 werden Konzepte wie „radikalnationalistisch“, „völkisch-nationalistische Gesinnung“ und „rassistische Denkweise“ nachlässig und abwechselnd verwendet. Dazu kommen auch Begriffe wie „Nationalisten“ und „Rechtsextremisten“, als ob diese Konzepte austauschbar oder eng verbunden sind. Hauptthema ist der Fall des Oberleutnant Franco A. Eine kurze Erklärung dazu:

Der kuriose wie schockierende Fall des 28-jährigen Oberleutnant Franco A., der einen ausländerfeindlich-motivierten Terroranschlag geplant haben soll und wohl monatelang ein Doppelleben als angeblicher syrischer Kriegsflüchtling führte, lässt Zweifel daran aufkommen, ob in der Bundeswehr tatsächlich konsequent gegen Verfassungsfeinde vorgegangen wird.

Dass der Bundeswehr konsequent gegen Verfassungsfeinde vorgehen soll bestreitet keener. Die Vorgehensweise ist aber wichtig.

Der 28-jährige Offenbacher, gegen den inzwischen die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe ermittelt, fiel bereits vor Jahren durch völkisch-nationalistische Gesinnung auf. Folgen hatte das allerdings nicht. Es gab keine Disziplinarmaßnahmen, keinen Hinweis an den Militärischen Abschirmdienst (MAD), keinen Rauswurf aus der Truppe.

Also merkt man worauf der Autor hinaus will. Welche Folgen oder Disziplinarmaßnahmen soll es geben falls ein Soldat eine „völkisch-nationalistische Gesinnung“ hat? Wird man denn als Verfassungsfeind eingestuft? Interessant ist aber dieser nächsten Ausschnitt.

Offensichtlich hege Franco A. eine rassistische Denkweise, wie sie für radikalnationalistische Milieus typisch sei. Die Angst vor Überfremdung in Verbindung mit der „Verunsicherung durch Globalisierung, wie sie beim Verfasser immer wieder durchscheint“, sei durchaus anschlussfähig, warnt der Historiker. „Diese Anschlussfähigkeit macht seine Gefährlichkeit aus“.

Jetzt wissen wir Bescheid. Wer so eine Denkweise hat, das heißt irgendeine „Angst vor Überfremdung in Verbindung mit der Verunsicherung durch Globalisierung“, der ist eventuell gefährlich. Schlimm. Schlimm. Der Autor hätte vielleicht klar stellen sollen, dass die eigentliche Gefahr darin liege wenn eine Person zu Terrorismus neigt und Anschläge plant. Egal wie oft man versucht „Rechts“ in Verbindung mit „radikal“ oder „Extremist“ zu bringen macht es aber nicht zu der Realität. Nur wegen einer rechten Gesinnung ist man kein potenzieller Terrorist oder Verfassungsfeind. Das sollte klar dargestellt werden, wurde es aber nicht, den die verschiedenen Konzepte waren mit Absicht durcheinandergebracht.

 

Quelle:

Rechte Gesinnung von Franco A. war seit Jahren bekannt

 

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