Präsidentschaftskandidat Donald Trump trickst die Medien aus

Es ist Wahlsaison in den USA wo zurzeit eine große Schlacht zwischen den liberalen Nachrichtenagenturen, den die Mehrheit ausmachen,  und den konservativen abgeliefert wird. Einmalig ist dass die Amerikaner sich zwischen den zwei unbeliebtesten Präsidentschaftskandidaten die es in den letzten 30 Jahren gegeben hat entscheiden müssen. Da die Mehrheit der Nachrichtenagenturen liberal sind, unterstützen sie Hillary Clinton auch wenn sie es meistens nicht zugeben würden. Dass sie einen Groll gegen Donald Trump haben ist leicht zu sehen, denn tagtäglich (und zwar mehrmals am Tag) wird Trump in den Medien angegriffen. So viele Angriffe hat man nicht mal hier in Deutschland gegen die AfD gesehen. Aber es ist nicht nur die Zahl der Angriffe die beeindruckend ist, sondern die Tricks die die Medien anwenden. Nun, die USA ist halt der Vorreiter wenn es um raffinierte Propaganda geht, aber Achtung! Die deutschen Medien lernen schnell.

Da die Medien derart aggressiv geworden sind wäre die Folgen nicht ganz unerwartet. Schwierige Situationen vorantreiben Adaption und Evolution. So war es bei Trump, vermute ich. Er hat gelernt wie er die Medien austricksen könnte, und dabei sich gegen die Voreingenommenheit und Angriffe wehren. Gestern passierte genau das live im Fernsehen. Wie hat Trump es geschafft?

trump_hotel

Zuerst eine kurze Erklärung worüber es tatsächlich ging. Laut Tagesschau: „Lange hatte Donald Trump öffentlich bezweifelt, dass US-Präsident Obama tatsächlich auf Hawaii und damit in den USA geboren wurde. Jetzt räumt sein Sprecher ein, Trump glaube inzwischen doch daran.

Trump hat den Medien angekündigt, er hätte eine wichtige Meldung zum Thema die „Birther“-Bewegung. So nennt man diejenige die Obamas Geburtsort bezweifeln. Trump hatte eine zeit-weile bei der Bewegung mitgemacht und teilweise geführt als er damals noch kein Präsidentschaftskandidat war. Seitdem hat Trump seine Meinung darüber geändert und die liberalen Medien hätten sich wahrscheinlich gehofft sie könnten Trumps Zurkenntnisnahme gegen ihm verwenden.

Gestern Nachmittag fing die Pressekonferenz an. Sie war sowohl im Internet per Livestream zu sehen als auch von ein oder zwei konservativen Nachrichtenagenturen ausgestrahlt wurden. Andererseits wollte der liberalen US-amerikanischer Fernsehsender CNN die ganze Pressekonferenz eigentlich nicht zeigen. Die Moderatoren interessierten sich nur für das eine und hatten sich bestimmt die Hände gerieben als sie darauf gewartet hatten. Dumm nur dass Trump nicht gleich zur Sache kam. Er sagte kurz etwas negatives über seine Gegnerin Hillary Clinton bevor er einen Veteran zur Bühne einlud. Der Veteran sprach seine Unterstützung für Trump aus. Die CNN Moderatoren wurde sofort ungeduldig, machte den Ton aus, und fing an über andere Themen zu reden mit dem Versprechen dass sie wieder zur Pressekonferenz zurück schalten würde wenn Trump über das wesentliche zu sprechen beginne, also das was sie hören wollte. Eine Weile dauerte es schon als Trump andere Veteranen zu sprechen einlud. CNN zeigte dies allerdings nicht, aber per live Übertragung im Internet und von den konservativen Fernsehsender konnte man den Ablauf noch folgen. Aber dann war es plötzlich soweit. Trump kam wieder zur Bühne. Der Moment den CNN erwartet hätte war endlich da.

Wie man es in dem Video oben sehen kann, dauerte Trumps Aufklärung circa 46 Sekunden.

„Nun, nicht sie (Clinton) absichtlich in einem Atemzug zu nennen, aber Hillary Clinton und ihre Wahlkampfteam fingen mit der „Birther“-Kontroverse in 2008 an. Ich hab es vollendet. Ich hab es vollendet. Sie wissen was ich meine. Präsident Barack Obama ist in den USA geboren worden. Punkt. Fertig. Jetzt wollen wir alle noch mal an die Arbeit gehen um Amerika wieder stark und großartig zu machen. Danke!“

Um es kurz und klar aufzudrucken: Die Moderatoren bei CNN waren entsetzt. Die Unzufriedenheit über das was soeben abgespielt hatte war enorm. Nachdem sie so lange warteten, bekamen sie nicht das was sie sich wünschten. Dabei war ihre Voreingenommenheit bloß gestellt weil sie sich nur für den Teil der Pressekonferenz interessierten der für sie von nutzen sein sollte. Dennoch Trump hatte aus einer negativen Situation etwas positives daraus gemacht indem mehrere Veteranen ihre Unterstützung für Trump im live Fernsehen deklarierten. Köstlich. Um ihre Wunden zu lecken strahlte CNN für circa 35 Minuten Trump-Hetze aus. Es war eigentlich länger als Trumps gesamte Pressekonferenz. Tja.

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